Menu:

info@laermschutz-kn.de Mailen Sie uns




Konstanz zuliebe: weniger Lärm - mehr Lebensqualität.




Sehr geehrte L.IN.K. - Interessierte!

    Nach längerer Pause haben wir uns auf Anfragen aus dem Mitgliederkreis entschlossen, wieder im Internet auf dieser Seite aktiv zu werden; dies umso lieber, als eine Veröffentlichung im „Schalldämpfer“ aktuell nicht opportun noch machbar erscheint, und die Gemeinderatssitzung vom 13. 4. 2018 ein aktueller Anlass ist:

  Die L.IN.K. ist stolz, auf eine Erfolgsgeschichte als „Beteiligte“ an politischen Entscheidungen (Konstanzer Lärmschutzkonzept) zurückblicken zu können:

    2005 wurde die L.IN.K. zur „Beruhigung“ der Partyschiffe im Konstanzer Trichter gegründet. Es gelang uns mit großem Aufwand, die „MS Baden“ aus dem Hafen wieder in freies Wasser zu bugsieren, Passagiere zu transportieren anstatt ohrenbetäubenden Lärm. Bis Ende 2016 dauerte die Auseinandersetzung mit der „Weißen Flotte“, bis es nach mühsamen Kompetenzklärungen (Stadt/Landkreis) zur Zusammenarbeit der LINK mit dem Kreis, der WAPO und den Kapitänen kam.

     Die eigenen Messungen des Eventlärmes zu Tag- und Nachtzeiten und ihre minutiöse Dokumentation öffnete die Ohren der Verwaltung für die lärmgeplagten Bürger. Diese vorbildliche Bürgernähe ermöglichte viele positive Einrichtungen wie Jour fixe (Runder Tisch mindestens 1x pro Jahr), Einsicht und Mitsprache bei den jährlichen Event-Erlaubniserteilungen, gemeinsame Auswertung der Messergebnisse mit Ursachensuche und Konsequenzfindung und Grundsatzdiskussionen. Sie haben Verbesserungen gebracht, aber - beidseits akzeptiert - noch keine Optima erreicht.

     In die Diskussion um die Gassenfreitage haben wir uns erfolgreich eingebracht und konnten einen Kompromiss initiieren, der sich als erfolgreich und tragfähig zu bewähren scheint.

      OB und Stadtrat haben fast ein Jahrzehnt um die Lösung des Streites zwischen Anwohnern und am Seerhein Feiernden gerungen. Die mehrfache Einschaltung des Regierungspräsidiums Freiburg vermochte nicht zu helfen, die Öffentlichkeitsarbeit blieb ebenso frustran! Schließlich konnten wir mit anwaltlicher Hilfe, der BGP und einer ebenso einsichtigen Partei erreichen, dass man sich dem Bedürfnis eines Kommunalen Ordnungsdienstes stellte und diesen beschloss.

    Dass die L.IN.K. mittlerweile eine akzeptierte und geachtete Institution ist, kann aus der „Offenlage 2018-3134 (Lärmschutzkonzept/Information…Freiluftveranstaltungen…2018)“ entnommen werden:

   Im Dezember 2017 fand das Jahresgespräch mit der Konstanzer Lärmschutzinitiative LINK e.V. statt. Seitens LINK e.V. werden die Bemühungen der Stadt Konstanz im Bereich des Veranstaltungslärmschutzes ausdrücklich gelobt. Kritik äußert LINK e.V. nach wie vor an der Genehmigungspraxis für das Konstanzer Oktoberfest. Ein LINK- Mitglied, der als Anwohner persönlich betroffen ist, lässt den Vorgang zwischenzeitlich anwaltschaftlich prüfen. Dieser Prüfung steht das Bürgeramt offen und zielorientiert gegenüber. Die über die Jahre gewachsene gute Zusammenarbeit mit LINK e.V. will die Verwaltung auch 2018 fortsetzen.

    Dieses vorbildliche Beispiel einer von gegenseitiger Achtung getragenen Bürgernähe wurde auch im folgenden Beschluss deutlich:

   An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass infolge einer beabsichtigten Gebührenneuregelung des Bürgeramts ab dem Jahr 2018 der Aufwand für die städtischen Lärmmessungen dem jeweiligen Veranstalter in Rechnung gestellt werden soll.

     Unsere aktuellen Aufgaben sind vielseitig und komplex: Die neue Polizeiverordnung wirft einige Diskussionspunkte auf, die europaweite Ausschreibung zukünftiger Veranstalter wird die Praxis kaum erleichtern, die Finanzierung und die technischen Lösungsansätze zur Lärmminderung scheinen der Zukunft nicht gewachsen zu sein und bedürfen der Neugestaltung;

    wir, die LINK, sind dabei und wollen uns weiter konstruktiv und dem Bürgerwohl verpflichtet engagieren. Dazu sind wir für jeden Mitstreiter höchst dankbar — unsere Zukunft muss gestaltet werden von denen, die darin LEBEN!!!