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Konstanz zuliebe: weniger Lärm - mehr Lebensqualität




30.04.2021

Anlässlich des "Tag des Lärms" (28.04.21) hat die L.IN.K eine Petition gestartet mit dem Ziel, die Straßenverkehrsordnung um Lärmgrenzwerte zu ergänzen. Eine solche Initiative gibt es bereits in der Schweiz, die von 100.000 Bürgern dort unterschrieben und am 28.04. dem Bundesrat übergeben wurde. L.IN.K würde sich freuen, wenn auch die deutsche Version dieser Petition zahlreiche Unterstützer fände.

Unterschreiben Sie bitte hier: Petition


28.04.2021

Siehe: Pressemitteilung des Verkehrsministeriums BW zum Tag des Lärms 2021


1.03.2021

Motorradlärm: Ein Fachaufsatz im „Akustik Journal 1/21“

Nach den ruhigeren Herbst- und Wintermonaten wird die Diskussion um Verkehrslärm, insbesondere durch Motorräder und getunte Fahrzeuge vermutlich wieder an Fahrt gewinnen. Schon jetzt, besonders an Wochenenden und trotz Lockdowns, donnern „aufgemotzte“ Fortbewegungsmittel durch die Straßen von Konstanz. Die Stadt hatte es im letzten Jahr versäumt, vom BW-Verkehrsministerium subventionierte Lärmdisplays zu beschaffen mit der Begründung, diese würden nur dazu auffordern, die Motoren noch lauter aufheulen zu lassen (Stellungnahme der Stadtverwaltung vom 28.01.21). Das widerspricht offensichtlich den positiven Ergebnissen einer kontrollierten Studie von Prof. B. Schlag und Mitarbeiter (Senkung der Lärmemissionen und der gefahrenen Geschwindigkeiten von Motorrädern durch DialogDisplays), die im Zusammenhang mit der Installation solcher Lärmdisplays in Baden Württemberg durchgeführt wurde - man muss sie halt nur lesen! Und natürlich wären sogenannte Lärmblitzer (Lärmdisplays mit Kennzeichenerfassung) erfolgreicher im Bemühen, die Lärmpegel im Sinne des Gesundheitsschutzes zu reduzieren – aber leider sitzt mit Herrn Scheuer der falsche Minister am Hebel, der sich sogar den Bemühungen des Bundesrats widersetzt, „in Konfliktfällen …. zeitlich begrenzte Verkehrsverbote an Sonn und Feiertagen aus Gründen des Lärmschutzes“ die gesetzliche Grundlage zu schaffen.
Verkehrsschild
Im Akustik Journal vom Januar 2021 erschien nur ein lesenswerter Fachartikel der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V. von Michael Jäcker-Cüppers, der das Thema „Motorrad-Lärm umfassend beleuchtet und grundsätzlich bewertet. Der Autor kommt zu dem Schluss: Es ist unumgänglich, dass gehandelt wird, weil die bisherigen Strategien das Problem nicht gelöst haben… Das Tiroler Modell (*) böte sich an. Die Motorradfahrenden haben es selbst in der Hand, scharfe Instrumente zu vermeiden. Sie sollten sich – wie ihr eigener Verband BVDM – ihrer Verantwortung als Verursacher bewusst sein. Siehe: Akustik-Journal

* Tiroler Modell: Das Tiroler Fahrverbot für laute Motorräder ist ein aktuelles Beispiel für derartige Benutzervorteile. Es wäre national möglich, effektive Kriterien und Kennzeichnungsformen für lärmarme Kfz zu entwickeln.


28.01.2021

Initiative Motorradlärm



5.12.2020

Lärmschutz-Initiative Konstanz (L.IN.K) mit neuem Vorstand

Dr. Franz W. Hamann ist nach 10 erfolgreichen Jahren als geschäftsführender Vorsitzender der L.IN.K zurückgetreten. Im November 2020 haben die Mitglieder einen neuen Vorstand gewählt,  der satzungsgemäß Dr. Michael Scholtz zum neuen geschäftsführenden Vorsitzenden berufen hat. Damit setzt sich die Führungsspitze der L.IN.K wie folgt zusammen:

•    Hans-Peter Goßler (Kassenverwalter)
•    Reinhard Hahn (Beirat)
•    Dr. Franz W. Hamann (stellv. Vorsitzender)
•    Géraldine Kortmann (Beirat)
•    Prof. Dr. Christian Millauer (Beirat)
•    Dietmar Messmer (Beirat)
•    Angelika Mörsch (Beirat)
•    Prof. Dr. Leo Montada (Schriftwart)
•    Prof. Dr. Gustav Schoder (Beirat)
•    Dr. Michael Scholtz (geschäftsführender Vorsitzender)

Eberhard Behnke hat zugesagt, weiterhin als Justitiar zur Verfügung zu stehen.

Die L.IN.K ist mit der Bürgergemeinschaft Petershausen durch Ch. Millauer (geschäftsführender Vorsitzender, Dietmar Messmer und Dr. Michael Scholtz (beide im Vorstand) eng verbunden. Die Arbeitsschwerpunkte der L.IN.K werden auch in Zukunft auf Einhaltung von Lärmschutz & Nachtruhe an Seestraße, Seerhein und Herosé-Park sowie der Innenstadt liegen. Stellvertretend für alle Mitglieder wurde Dr. Hamann ein „Bembelkorb“ (Spezialitäten aus Hessen) übergeben, begleitet mit einem von Hans-Peter Goßler verfassten Gedicht.

Hamann
Vielen Dank, Franz II für Deine 10 Jahre als geschäftsführender Vorsitzender!

1. S'ist kaum zu glauben, aber wahr
Du kämpfst bei LINK nun schon 10 Jahr'
auf Deinem Weg zum großen Ziel,
die Initiative verdankt dir viel.
6. griffst in die Taschen Deiner Hos',
weil ohne Moos halt ist nix los,
und motiviertest RA Frick
zur Drohgebärde Stück für Stück,
2. Was einst begann als Bullermanns Erbe,
das hinterließ so manche Kerbe,
und viele dachten, bald ist's aus
mit L.IN.K und Franz im Vorstandshaus.
7. bis schließlich die in FR  wussten,
dass sie jetzt Federn lassen mussten.
Und siehe da, die Stadt lenkt ein,
will kooperativ und freundlich sein (?!)
3. Die Zahl der Link-ler ging nach unten,
– die Rosenau ist ganz verschwunden –
der Rest des Vorstands blieb Dir treu
und war mit Eifer stets dabei.
8. Bei Bürgern wuchs die Solidarität,
– für Einsicht ist es nie zu spät –,
es halfen die Jungen und die Alten,
den Mitgliederstand stabil zu halten.
4. Und Du, Franz, in den Anfangsjahren
hast doch von Jahr zu Jahr erfahren,
was Lärm und Ignoranz bewirken,
wie die Stadt ihre eigenen Regeln türken,
9. Nach diesem hart erkämpften Sieg,
da endet sicher nicht der Krieg.
Doch sollen jetzt mal andere ran!
Einen wirklich guten Griff getan
5. um nichts oder wenig tun zu müssen,
das musste die Bevölkerung büßen!
Doch damit fandst Du Dich nicht ab,
Du brachtest Juristen voll auf Trab,
10. hast Du mit Michael III
voll engagiert in unseren Mitten.
Du, nun als bester Stellvertreter
und ich, Kassier und stets Hans-Peter.
11. Zum Schluss gesagt, es gilt doch letztlich,
kein Mensch ist gänzlich unersetzlich.
Bleib uns, der L.IN.K noch lange treu,
gesund und fröhlich, toi, toi, toi.